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Neue Datenschutzverordnung für die EU

 datenschutzverordnung

Spätestens seit der NSA-Affäre und den Enthüllungen von Edward Snowden sollte klar sein, dass die bestehenden Datenschutzverordnungen verschärft werden müssen, um Menschen vor Überwachung und Datenmissbrauch zu schützen. Einen ersten Schritt in diese Richtung ging nun das EU-Parlament.
Es sprach sich für eine Reform der Datenschutzverordnung von 1998 aus um somit die Rechte der EU-Bürger zu schützen und Unternehmen mehr in die Pflicht zu nehmen.

Kernpunkte der neuen Datenschutzverordnung sind höhere Sanktionen, mehr Kontrolle seitens der EU sowie die Tatsache, dass Benutzer der Weitergabe ihrer Daten explizit zustimmen müssen.
Die Sanktionen sollen bis zu 5% des Jahresumsatzes der Unternehmen betragen, was vor allem für Internetriesen wie Facebook oder Google eine ernstzunehmende Summe darstellt. Weiterführend soll die Zustimmung zur Weitergabe persönlicher Daten standartisiert werden, so dass diese für den Nutzer deutlich zu erkennen ist.

Weiterer Streitpunkt der neuen Verordnung ist die Anti-FISA-Klausel. Diese besagt, dass Unternehmen Daten von EU-Bürgern nicht an Dritte (bspw. die USA) weitergeben dürfen, sofern dies im EU-Recht nicht begründet werden kann. Amerikanische Unternehmen stehen somit in Zukunft vor Problemen, wenn amerikanische Geheimdienste Informationen über EU-Bürger anfragen (nach dem amerikanischen Spionagegesetz FISA sind Unternehmen dazu verpflichtet diesen Anfragen nachzukommen), die Unternehmen diese jedoch nicht weitergeben dürfen.

Fraglich ist jedoch in wie weit, die Verordnung tatsächlich die Weitergabe von persönlichen Daten einschränken wird. Schließlich geschieht dies meist geheim und ist somit für die überwachenden Institutionen nur schwer nachzuverfolgen. Ferner bleibt abzuwarten, wann die Datenschutzverordnung in Kraft tritt, schließlich muss diese zunächst in Zusammenarbeit von EU-Rat, -Kommision und -Parlament verabschiedet werden.

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The Faces of Facebook

thefaceoffacebook

In ihrem Projekt "The Faces of Facebook! vereint die Künstlerin Natalia Rojas alle 1,3 Milliarden Profilbilder von Facebook-Nutzern zu einem großen Rauschen. Jedes Profilbild ist dabei 1 Pixel groß und lässt sich durch einen einfach Klick vergrößern. 

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich über Facebook bei "The Faces of Facebook" anzumelden und somit sein eigenes Profilbild unter der Masse von 1,3 Milliarden ausfindig zu machen.

Rojas übt jedoch gleichzeitig auch an Facebook und den damit verbundenen Datenschutzrichtlinien. Sie betont auf ihrer Seite ausdrücklich nicht gegen diese und die Privatsphäre-Einstellungen des sozialen Netzwerks zu verstoßen.

Wenn Sie wissen wollen, wer sich in ihrer direkten "Facebook-Nachbarschaft" befindet, sollten sie einfach mal vorbei schauen. 

http://app.thefacesoffacebook.com/

 

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Facebook: Das Brettspiel - "Gehe zurück auf Realität"

Facebook Brettspiel

 

Um Social-Media-Süchtige in die Realität zurückzuholen, hat der britische Designer Pat C. Klein jetzt "Facebook: The Board Game" entwickelt.

Auf seiner Webseite beschreibt Klein die Idee und die Beweggründe hinter dem Brettspiel: "Eine Erfahrung kreieren, die Leute dazu bringt, für immer mit dem Internet Schluss zu machen".
Als junger Mensch im digitalen Zeitalter habe er das Gefühl, dass das Internet die Fähigkeit zur Kommunikation beeinflusst, erklärt der Designer.

Darüber hinaus haben Studien an der Standford Universität gezeigt, dass soziale Netzwerke wie Facebook zu Einsamkeit, Depressionen und Unsicherheit führen können. Klein hat das Brettspiel als Reaktion darauf entworfen. Die Idee von „Facebook: The Board Game" ist, dass man sich nicht mit Facebook auf dem Computer oder Smartphone beschäftigen, sondern sich stattdessen mit Freunden treffen, dabei etwas trinken und im realen Leben miteinander spielen soll.

Optisch erinnert das Spiel an den Brettspielklassiker Monopoly. Das Spiel verfügt über einige lustige und komische Ereignisfelder. Wer zum Beispiel auf „Unattended PC!" landet, muss ein peinliches Detail über eine andere Person erzählen und wenn eine Spielfigur auf „Event" zum Stehen kommt, wird er aufgefordert, ein reales Treffen mit den anderen Spielern zu planen.

Dazu beinhaltet das Spiel spezielle Strafen wie zum Beispiel das Feld „Forgot Log-in", welches den Spieler eine Runde aussetzen lässt, weil er seine Login Daten vergessen hat. Die Ecke „Refresh Page" zwingt außerdem den Spieler zurück zum Start zu gehen. Zudem gibt es sowohl „Like"-Kärtchen als auch Status-Karten. Die Status-Karten geben dem Spieler Aufgaben, die er erledigen muss.

Wie Facebook selbst dazu steht ist bislang noch offen. Klein hofft jedenfalls, dass das Spiel bald veröffentlicht werden kann. Daher sucht er auch noch nach Investoren, die ihm bei der Umsetzung und Markteinführung des Spiels helfen.

 

 

Facebook Brettspiel

Ausschnitt Facebook Brettspiel

Facebook Brettspiel

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